Gärtnern seit den 1950er-Jahren

Unser Verein

Die Menschen hinter dem Verein

Hinter jedem unserer 80 Gärten stehen Menschen: Familien, Berufstätige, Rentnerinnen und Rentner. Hier lernen Sie unseren Vorstand kennen und erfahren, was uns wichtig ist und wie unsere Anlage gewachsen ist.

Die Menschen hinter dem Verein

Über uns

Der KGV Fantasie e.V. ist ein Kleingartenverein in Fantasiestadt. Auf unserer Anlage liegen 80 Gärten in den Reihen A bis H. Rund 80 Mitglieder gärtnern hier – manche seit wenigen Monaten, andere seit Jahrzehnten. Der Verein lebt vom Ehrenamt: Vorstand, Fachberater und viele Helferinnen und Helfer kümmern sich in ihrer Freizeit um Anlage, Vereinsheim und Feste.

Drei Dinge sind uns wichtig. Nachbarschaft: Man kennt sich, gießt im Urlaub füreinander und teilt die Ernte über den Zaun. Natur: Wir gärtnern möglichst ohne Gift und lassen Platz für Bienen, Vögel und Igel. Mitmachen: Jeder Garten leistet 12 Gemeinschaftsstunden im Jahr. So nennen wir die gemeinsame Arbeit an Wegen, Hecken und Vereinsheim. So verteilt sich die Arbeit auf viele Schultern.

Unser Vorstand

Foto von Hans-Peter Müller

Hans-Peter Müller

1. Vorsitzender

Foto von Sabine Wagner

Sabine Wagner

2. Vorsitzende

Foto von Eike Albrecht

Eike Albrecht

Kassenwart

Foto von Monika Brandt

Monika Brandt

Schriftführerin

Hier summt und blüht es

Ein Kleingarten ist mehr als Beet und Rasen. In unserer Anlage haben wir bewusst Platz für Tiere gelassen. Auf einer Gemeinschaftsfläche wächst eine Blühwiese. Dort stehen auch zwei Bienenvölker. Sie gehören einer Imkerin aus unserem Verein, die sich das ganze Jahr um sie kümmert.

Auch in den einzelnen Gärten achten viele Mitglieder auf die Natur. Sie lassen eine Ecke wild wachsen, pflanzen Blumen für Insekten und verzichten auf Gift. Das hilft Bienen, Vögeln und Igeln – und am Ende auch der eigenen Ernte.

Um Blühwiese, Insektenhotel und Nistkästen kümmert sich unser Arbeitskreis Natur – Helfer sind immer willkommen.

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Blühwiese

Statt kurzem Rasen wachsen hier Wildblumen. Wir mähen selten, damit Bienen und Schmetterlinge bis in den Herbst Nahrung finden.

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Insektenhotel

In den Röhren unseres großen Insektenhotels legen Wildbienen ihre Eier ab. Kinder können gut beobachten, wie sich die Löcher nach und nach füllen.

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Totholzhecke & Kompost

Aus aufgeschichteten Ästen entsteht eine Hecke, in der Igel, Käfer und Vögel Unterschlupf finden. Auf dem Kompostplatz wird aus Gartenabfällen neue Erde.

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Nistkästen

In der Anlage hängen Nistkästen für Meisen und andere Singvögel. Dafür fressen die Vögel im Frühjahr viele Raupen und Blattläuse.

Rat vom Fachberater

Niemand kommt als Gärtnerin oder Gärtner auf die Welt. Deshalb hat unser Verein einen Fachberater: Klaus Berger. Er kümmert sich ehrenamtlich um alle Fragen rund um Obst, Gemüse und Boden. Er ist selbst Kleingärtner und gibt sein Wissen gern weiter.

Regelmäßig bietet er kurze Kurse an, zum Beispiel:

  • Obstbaumschnitt: wann und wie Sie Ihren Apfelbaum richtig schneiden
  • Kompost: wie aus Laub und Gemüseresten gute Erde wird
  • Pflanzenschutz ohne Gift: was gegen Blattläuse und Schnecken hilft

Wenn Sie nicht weiterwissen, kommt er nach Absprache auch an Ihr Beet und schaut sich die Sache mit Ihnen an. Sprechen Sie ihn in der Sprechzeit an oder schreiben Sie uns über die Seite Kontakt. Wann der nächste Kurs stattfindet, sehen Sie unter Termine.

Platz für Kinder und Familien

Bei uns wachsen auch die Jüngsten mit. In vielen Gärten säen Kinder ihre ersten Möhren und Radieschen, oft zusammen mit Oma oder Opa. Sie lernen dabei, dass Gemüse Geduld braucht – und dass selbst Geerntetes besonders gut schmeckt. Erde an den Händen gehört dazu.

Auf zwei Feste freuen sich die Kinder besonders:

  • Laternenumzug im November: mit Laternen durch die dunkle Anlage
  • Sommerfest im Juni: Spiele auf der Wiese vor dem Vereinsheim und viel Zeit zum Toben

Alle kommenden Feste und Arbeitseinsätze finden Sie unter Termine.

Unser Gartenjahr

Unsere Geschichte

Unsere Anlage entstand in den 1950er-Jahren. Familien aus der Nachbarschaft legten damals die ersten Gärten an – mit Spaten, Schubkarre und viel Geduld. Seitdem ist der Verein Schritt für Schritt gewachsen. In den 1980er-Jahren kam das Vereinsheim dazu, 2019 wurde es renoviert. Heute feiern wir dort Feste, halten Versammlungen ab und treffen uns zu den Sprechzeiten. Vieles ist heute anders. Geblieben ist die Idee vom Anfang: Nachbarn gärtnern gemeinsam und helfen einander.